Mit der Rückkehr aus Chile beendete Andreas Sander den Sommerblock der diesjährigen Vorbereitung auf den Winter. Speziell mit dem Lehrgang in den Anden zeigte sich der 29-jährige Wahl-Burgberger sehr zufrieden. Bislang liegt Andi voll im Plan.

Rund einen Monat trainierte Andi mit seinen Kollegen der deutschen Skinationalmannschaft in Südamerika. Von Krankheiten gänzlich verschont, konnte er dabei seine Trainingsziele nahezu vollständig umsetzen. „Ich habe viel am Material arbeitet, vieles ausprobiert. Das lief alles sehr zufriedenstellend.“

Weil die Arbeit am Material nach Plan funktionierte, kam auch das skifahrerische nicht zu kurz. „Dieses Jahr habe ich von den Umfängen her noch mal etwas draufgepackt. Vor allen Dingen bei den Riesenslalom-Einheiten wurde es mehr.“ Technisch scheint er Andi dabei auf einem gut, wenn er sagt: „Da gibt es schon noch weiter zu arbeiten, aber ich bin da schon guter Dinge, dass ich zum Saisonstart dann noch einmal einen Schritt im Vergleich zum Vorjahr gemacht haben werde.“

Erfreulicherweise haben sich die Probleme mit dem Bein, die vergangenen Winter noch größere Erfolge verhindert haben, vorerst erledigt. „Bisher habe ich keine Beschwerden. Aber man muss mal abwarten, wie das Bein reagiert, wenn wir wieder auf den Weltcup-Pisten fahren. Das ist mit Training nicht zu vergleichen.“

Einen kleinen, natürlich nicht überzubewertenden Leistungsnachweis lieferte Andi bei seiner einzigen Rennteilnahme ab. Beim Super G von La Parva, zum Südamerika-Cup zählt, siegte Andi auf Anhieb mit großen Vorsprung  und war dabei selbst überrascht von seiner Leistung. Den Abstand zu den anderen Teilnehmern erklärt der freudige Sieger danach aber mit einer Einflussnahme des Windes auf das Resultat.

Nachdem der Sommerblock jetzt beendet ist, startet nun das Herbsttraining mit den ersten Schneeeinheiten auf den Gletschern der Alpen. Hierfür fährt der erste Lehrgang nach Italien aufs Stiflser Joch. Wie es dann weitergeht, ist noch nicht klar, weil ein Skifahrer wie Andi in dieser Phase der Vorbereitung stets „auf Bereitschaft“ ist. „Im Herbst ist das immer ein Geduldsspiel. Da kriegen wir kurzfristig Bescheid, wo man gerade trainieren kann. Das hängt vom Wetter, aber auch von Pistenbelegungen ab.“

Verläuft alles nach Plan, so wird das Training Anfang November in die USA verlegt, um sich dort den letzten Feinschliff für den Winter zu holen. Saisonstart für den Skifahrer der SG Ennepetal wird am 24.11.2018 im kanadischen Lake Louise sein.

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