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andreasSANDER. der traum von der eigenen gondel.
10.05.2013 Radtrainingslager auf Zypern
17.04.2013 Ein Schritt nach vorne, ein halber zurück
21.02.2013 Operation gut verlaufen
20.02.2013 Saison verletzungsbedingt beendet
08.02.2013 Training noch nicht möglich
25.01.2013 Fingerbruch führt zur Zwangspause
24.01.2013 Herantasten an die Streif
22.01.2013 Mit gutem Gefühl nach Kitzbühel
18.01.2013 Punkte in der Superkombi
17.01.2013 Freitag erste Superkombi
09.01.2013 Wengen, Wengen, Wengen
04.01.2013 Training zwischen den Rennen
28.12.2012 Das Rennen kann kommen
28.12.2012 Der Rücken hält
23.12.2012 Frohe Weihnachten
19.12.2012 Leichter Bandscheibenvorfall
17.12.2012 Chance verpasst
14.12.2012 Andi punktet im Super G
13.12.2012 Gutes Abschlusstraining in Gröden
12.12.2012 Erster Klassiker steht an
02.12.2012 Sander zeigt zuviel Respekt
01.12.2012 Die Ersten sind die Schwersten
30.11.2012 Überrascht von der eigenen Leistung
29.11.2012 Andi sieht sich gerüstet
28.11.2012 Eine Basis ist gelegt
27.11.2012 Blick muss nach vorne gehen
25.11.2012 Leistungssteigerung trotz Pech
24.11.2012 Live-Stream im ZDF ab 19:30h
24.11.2012 Heute Start in die Saison
23.11.2012 Mist, die Zweite
22.11.2012 Viel Luft nach oben
17.11.2012 Aggressiver Schnee in Kanada
14.11.2012 Auf nach Kanada
10.11.2012 Mit gutem Gefühl nach Kanada
05.11.2012 Vorschau-Video zur Saison 2012/13
05.11.2012 Letzter Alpenlehrgang vor dem Start
24.10.2012 Intensive Woche im Pitztal
19.10.2012 Ein Trainingstag im Herbst
15.10.2012 Zeit der Wahrscheinlichkeiten
10.10.2012 Ski auf Schnee
05.10.2012 Gelungenes Training in Sölden
01.10.2012 Heiße Phase der Vorbereitung beginnt
06.09.2012 Sturz im Super G
05.09.2012 Gute Leistung bei Windlotterie
04.09.2012 Zwischenfazit aus Chile
30.08.2012 Beste Bedingungen in Chile
24.08.2012 Heiße Phase beginnt
03.08.2012 Gutes Training in Zermatt
14.07.2012 Zu Besuch bei Sponsor und Familie
01.06.2012 Andi verlängert bei ATOMIC
28.05.2012 Zweiter Lehrgang auf Schnee
11.05.2012 Andi bei Ennepetal-Lauf
07.05.2012 Materialtests im Mölltal
21.04.2012 Neue Autogrammkarten
28.03.2012 Andi ist Deutscher Meister Abfahrt
   
   
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23.12.2010

Ein Tag im Weltcup

Die für Andreas Sander so erfolgreichen Tage von Gröden sind inzwischen vorbei. Vieles war neu für den jungen Ennepetaler. Skirennen ist eben nicht gleich Skirennen. Aufgrund der vielen neuen Eindrücke hat Andi daher aufgeschrieben, wie ein Tag im Weltcup aussieht. Bei dem dargestellten Tag handelt es sich um Donnerstag, als das zweite Training lief.

08:00h: Der Wecker klingelt. Normalerweise stehe ich bei Rennen früher auf. Im Weltcup liegt der Start aber viel weiter hinten. Daher reicht 08.00h aus. Direkt nach dem Aufstehen geht es zum Frühstück.

 

09:10h: Die Mannschaft (Sportler und Trainer) versammelt sich. Es geht auf zur Besichtigung der Piste. Die Streckenbesichtigung geht von 9.30h bis 11.00h. Hier in Wolkenstein war super, dass die Bergbahn nur 100m vom Hotel weg ist und man so innerhalb von wenigen Minuten oben am Start ist.

11:00h: Vom Zielbereich, wo die Besichtigung endet, fährt ein Shuttle-Bus zurück ins Hotel. Dort ziehe ich mich schnell um und dann geht es zum Einfahren. Einfahren heisst hier, dass die Tore als Super G gesteckt sind, so dass man ein erstes Gefühl für die Geschwindigkeit bekommt.

 


Bus-Shuttle nach dem Training


12:00h: Es geht wieder zurück ins Hotel, um noch eine Suppe zu essen. Inzwsichen sind die ersten Läufer gestartet, so dass man sich deren Fahrt im Hotel im Fernsehen anschauen kann.

13:00h: Jetzt wird es ernst. Mit der Gondel geht es wieder hoch zum Berg. Dort ist in Gröden zum Glück ein Restaurant, so dass man im Warmen warten und gut eisnchätzen kann, wann man dran ist.

 


Andis Start in der Abfahrt auf Großleinwand


13:45h: Start zum zweiten Training. Ich fahr allen Erstens auf Platz 3 und kann mir das nicht wirklich erklären. Aber egal: Dritter ist mal so schlecht nicht. Mit dem Shuttle geht es ins Hotel.

14:45h: Das nächste Essen im Hotel steht an. Vor dem Start kann ich, selbst wenn ich wollte, nicht so richtig essen. Daher wird jetzt etwas nachgeholt.

15:15h: Endlich kann ich mich auf meinem Zimmer ein wenig ausruhen.

16:00h: Wieder versammelt sich die Mannschaft, diesmal zum Konditionstraining. Das ist aber eine lockere Einheit. Vom Training geht es zum Physiotherapheuten.

17.30h: Die Videoanalyse steht an. Wir haben an der Strecke insgesamt sieben Leute mit Kameras postiert. Sieben deshalb, weil wir mit den Schweden "gemeinsame Sache" machen. Die filmen uns und wir sie. Das Videomaterial wird ausgetauscht. Dazu kriegen wir noch die Bilder, so dass wir unsere Fahrten vollständig sehen können. Mit den Trainern wird dann die Linienwahl, Fehler und alles möglich besprochen.

18:30h: Ich gehe in den Keller, wo unsere Ski präperiert werden, und tausche mich mit meinem Servicemann Albrecht "Ali" Winter aus. Ich schildere ihm meine Eindrücke vom Ski, wie er lief und so weiter. Zusammen entscheiden wir uns dann für den Ski, den ich im Rennen fahre. Den macht Ali dann am Abend rennfertig.



Andi mit Service-Mann Ali Winter


19:30h: Es geht zum Abendessen, wieder in der Runde der Mannschaft. Hier hat man Gelegenheit mit den Sportlern anderer Mannschaft zu reden, die im gleichen Hotel untergebracht sind. Der Rest des Abends ist dann frei, man liest was, schaut Fern, unterhält sich, trifft Presse, liest und schreibt E-Mails; alles je nach Lust und Laune.

22:30h: Bettruhe, die allerdings nicht vorgegeben wird. Es gibt Fahrer, die gehen früh ins Bett und stehen früher auf; andere verschieben das Zeitfenster.