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03.11.2011
Mal wieder in Südtirol
Nach mehreren Jahren der Abstinenz führt ein Trainingslager
Andreas Sander erstmals wieder nach Südtirol. Auf der
Suche nach Kunstschnee wurde man in Sulden fündig.
Keine vier
Wochen vor dem Weltcup-Auftakt der Speedfahrer im
kanadischen Lake Louise befindet sich Andreas Sander
derzeit im südtiroler Sulden zum Technik-Training.
Ausschlaggebend für das Skigebiet am Ortler war unter
anderem die Pistenpräperierung durch Kunstschnee. "Im
Weltcup wird meist auf Kunstschnee gefahren", erklärte
Sander am Donnerstag Abend.
"Wir haben jetzt viel auf Naturschnee trainiert, so dass
es Zeit ist, im Training wieder auf Kunstschnee zu fahren.
Sulden bietet derzeit Pisten die ausschließlich aus
Kunstschnee bestehen. Das ist zwar gut, hat sich
allerdings auch rumgesprochen. Daher ist es wahnsinnig
voll auf den Pisten."

Andreas Sander als Slalom-Fahrer
Schwerpunktmäßig trainiert der 22-jährige
Spitzensportler der SG Ennepetal die technischen
Disziplinen. "Wir trainieren viel Riesenslalom.
Allerdings habe ich gestern auch mal wieder die
Slalomski untergeschnallt und ein paar Schwünge gezogen.
Bei den traumhaften Bedingungen hier hat das auch
richtig viel Spass gemacht", so Sander.
Doch
auch der Slalom-Spass hat einen ernsten Hintergrund.
"Kombinationswettbewerbe gefallen mir schon recht gut.
Gerne würde ich den Winter wieder die ein oder andere
Kombi fahren. Also tut Übung gut."
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